Tag 8: Frühstück hilft – dieses Zwischendurch nicht
Heute habe ich etwas gemerkt, das eigentlich simpel ist, aber bei mir lange nicht funktioniert hat.
Ich frühstücke wieder. Richtig. Und nicht nur nebenbei.
Früher bin ich oft mit Kaffee in den Tag gestartet und habe gedacht, das reicht erstmal. Hat es aber nicht. Spätestens ein, zwei Stunden später kam der erste Hunger, und dann ging es los.
Ein Stück hier, ein Snack da, irgendwas zwischendurch. Nichts Großes, aber eben ständig.
Das Problem war nicht das Essen an sich, sondern dieses Dauerhafte. Ich war nie wirklich satt, aber auch nie wirklich hungrig. Und genau in diesem Zustand habe ich am meisten gegessen.
Jetzt ist das anders. Ich esse morgens und dann erstmal nichts. Das klingt unspektakulär, fühlt sich aber komplett anders an. Der Kopf ist ruhiger, ich greife nicht ständig irgendwo hin und der Tag läuft strukturierter.
Interessant ist, dass viele genau dazu schreiben. Nicht zum Frühstück, sondern zum Snacken. Dass sie das nicht in den Griff bekommen, dass es automatisch passiert.
Ich erkenne mich da komplett wieder.
Ich habe Arlett gefragt, ob das wirklich so einen Unterschied macht. Ihre Antwort war kurz: „Du gibst deinem Körper keine Pause, wenn du ständig isst.“
Das hat gesessen.
Seitdem achte ich darauf, diese Pausen einzubauen. Nicht als Regel, sondern als Gewohnheit.
Und ich merke, dass genau das funktioniert. Keine komplizierten Pläne, keine besonderen Tricks. Einfach weniger dieses ständige Essen zwischendurch.
Für mich ist das gerade einer der größten Unterschiede zu früher.