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Tag 12: Krank, aber diesmal kein Rückschritt

Ganz ehrlich: Krankwerden passt nie. Schon gar nicht, wenn man gerade wieder richtig im Rhythmus ist. Mich hat es diesmal mit einer ordentlichen Grippe erwischt – Fieber, Gliederschmerzen, einfach schlapp. Früher hätte ich in so einer Phase automatisch alles schleifen lassen. Essen egal, trinken zu wenig, und danach war der Wiedereinstieg meistens schwieriger als die Diät selbst.

Diesmal war es anders. Vielleicht, weil vieles inzwischen Routine geworden ist. Trinken funktioniert sowieso automatisch besser, und gerade das hat mir in den letzten Tagen tatsächlich geholfen. Viel Flüssigkeit, wenig Stress beim Essen, einfach akzeptieren, dass der Körper gerade andere Prioritäten hat. Ich musste nichts „durchziehen“, sondern nur dranbleiben, soweit es ging.

Praktisch war auch, dass mein tägliches Glyck-Getränk ja ohnehin verdünnt über den Tag verteilt getrunken wird. Kein zusätzlicher Aufwand, keine Extra-Disziplin. Einfach weiterlaufen lassen. Ob die enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine konkret geholfen haben, kann ich natürlich nicht wissenschaftlich belegen – aber ich hatte zumindest das Gefühl, schneller wieder stabil zu sein als bei früheren Erkältungs- oder Grippephasen.

Was mich fast noch mehr überrascht hat: mental kein Absturz. Früher kam nach Krankheit oft dieses „Jetzt ist eh alles egal“. Diesmal nicht. Eher die Haltung: Okay, Pause, dann weiter. Ohne schlechtes Gewissen, ohne Drama.

Auch beim Gewicht gab es keinen Schock danach. Stabil geblieben, kein Zurückfallen in alte Muster. Das zeigt mir ziemlich deutlich, dass es inzwischen nicht mehr nur ums Abnehmen geht. Es ist eher ein veränderter Alltag geworden. Andere Getränke, bewusstere Ernährung, mehr Körpergefühl – das läuft inzwischen nebenbei mit.

Und vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt: Abnehmen darf nicht so fragil sein, dass eine Grippe alles zerstört. Das Leben passiert ja trotzdem. Krankheit, Stress, Familienchaos, Arbeit – wenn eine Methode das nicht aushält, taugt sie langfristig nicht viel.

Jetzt geht es langsam wieder Richtung Normalzustand. Energie kommt zurück, Alltag auch. Und ehrlich gesagt fühlt es sich gut an zu wissen, dass selbst so eine Woche mich nicht mehr komplett aus der Spur bringt. Genau diese Stabilität wollte ich eigentlich erreichen – und vielleicht ist das sogar ein größerer Erfolg als jede einzelne Zahl auf der Waage.