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Tag 6: Meine Wende – warum ich nicht mehr warten wollte

Heute habe ich darüber nachgedacht, wann sich das Ganze eigentlich wirklich verändert hat.

Nicht der erste Tag, nicht die erste Abnahme, nicht das erste positive Feedback. Sondern dieser Moment davor.

Der Moment, in dem ich aufgehört habe zu warten.

Ich habe viel gelesen, mich informiert, mich mit anderen ausgetauscht. Ich wollte verstehen, wie alles funktioniert, was sinnvoll ist, was nicht. Ich habe Fragen gestellt, mir Meinungen eingeholt, auch bei Arlett und Marco.

Das hat mir geholfen. Es hat mir Sicherheit gegeben. Ich hatte das Gefühl, besser vorbereitet zu sein als bei meinen früheren Versuchen.

Aber irgendwann habe ich gemerkt: Ich kann noch zehn Gespräche führen und noch mehr Informationen sammeln – oder ich fange einfach an.

Und genau das war die Wende.

Nicht perfekt vorbereitet. Nicht mit einem durchgeplanten Konzept. Sondern mit dem Entschluss: Jetzt.

Ich glaube, viele hängen genau an diesem Punkt fest. Man will alles richtig machen, nichts falsch machen, sich absichern. Und genau dadurch kommt man nicht ins Handeln.

Das Spannende ist: Ich habe nicht komplett alleine angefangen. Die Gespräche mit Arlett und Marco waren wichtig. Sie haben Dinge eingeordnet, mir den Druck genommen und mir gezeigt, dass es nicht um Perfektion geht.

Aber sie haben mir nicht den Start abgenommen.

Das musste ich selbst machen.

Und genau das ist vielleicht der Unterschied zu früher. Ich habe nicht gewartet, bis ich mich „bereit genug“ fühle. Ich habe einfach angefangen und den Rest unterwegs gelernt.

Heute merke ich, dass genau dieser Schritt der entscheidende war. Alles andere baut darauf auf.

Routine, Gewohnheiten, Fortschritte – das kommt danach.

Aber ohne diesen Moment passiert nichts.

Und vielleicht ist das auch das, was ich den meisten schreibe, die mich gerade fragen, wie sie anfangen sollen:

Nicht noch mehr überlegen.

Einfach anfangen.