Tag 1 – Einfach wieder anfangen
Ich bin heute Morgen aufgestanden, habe mir einen Kaffee gemacht und gemerkt, dass der Gürtel immer noch auf dem gleichen Loch sitzt wie vor Weihnachten. Die Hose ging ohne Ziehen zu, was sich ehrlich gesagt immer noch gut anfühlt. Trotzdem war da dieser Gedanke: Jetzt oder nie.
Ich habe beschlossen, ab Januar noch einmal 15 Kilo abzunehmen. Nicht, weil ich unzufrieden bin, sondern weil ich weiß, dass es geht. Und weil ich gemerkt habe, dass ich mich mit jedem Kilo weniger ein bisschen mehr bewege, ein bisschen sicherer werde und weniger Ausreden brauche.
Über die Feiertage kamen viele Nachrichten, die mir Arlett weitergeleitet hat. Ich kannte niemanden davon. Einige haben einfach geschrieben: „Bitte hör nicht auf.“ Andere haben gefragt, wie ich das mache und ob ich ihnen helfen kann. Überraschend viele hatten dieselben Sorgen: Die Abnehmspritze sei ihnen zu teuer, und vor den Nebenwirkungen hätten sie richtig Angst.
Das kann ich gut verstehen. Genau deshalb bleibe ich bei Glyck. Kein Pulver, keine Tablette, sondern ein Konzentrat, das verdünnt wird und sich gut in meinen Alltag einbauen lässt. Nichts, was mir das Gefühl gibt, krank zu sein oder etwas „nehmen zu müssen“. Ausserdem trinke ich mehr - was grundsätzlich ja nicht schlecht ist. (Ich habe sowieso immer zu wenig getrunken.)
Arlett meinte letztens, dass viele Menschen erst anfangen, wenn sie sehen, dass jemand ganz normal bleibt dabei. Kein Sportwahn, kein radikales Umkrempeln des Lebens. Vielleicht ist das der Punkt, warum so viele geschrieben haben. Innerlich war ich echt gerüht.
Heute war ansonsten ein normaler Tag. Einkaufen, Küche aufräumen, ein Spaziergang. Nichts Besonderes – und genau das fühlt sich richtig an.
Fazit Tag 1: Ich habe angefangen. Mehr war heute nicht nötig.