Fit und Glycklich in den Sommer – warum sich diesmal mehr verändert als nur mein Gewicht
Je näher der Sommer rückt, desto mehr merke ich, wie anders sich das Ganze diesmal anfühlt. Früher war genau diese Zeit für mich oft mit Druck verbunden. Man denkt automatisch an leichtere Kleidung, Urlaubsfotos, Freibad oder einfach daran, dass man sich nicht mehr hinter dicken Pullovern verstecken kann. Und obwohl ich mir dann regelmäßig vorgenommen habe, „jetzt wirklich etwas zu ändern“, ging es meistens nur um eine schnelle Lösung.
Schnell ein paar Kilo verlieren, irgendwie besser aussehen und hoffen, dass das reicht.
Genau das hat aber nie lange funktioniert.
Inzwischen merke ich, dass sich mein Blick darauf komplett verändert hat. Natürlich freue ich mich darüber, wenn Kleidung lockerer sitzt oder ich Veränderungen sehe. Aber der eigentliche Unterschied liegt woanders. Mein Alltag fühlt sich anders an. Strukturierter, ruhiger und vor allem nicht mehr ständig von Essen oder schlechtem Gewissen bestimmt.
Darüber habe ich auch länger mit Arlett gesprochen. Sie meinte, dass viele Menschen den Fehler machen, Abnehmen nur mit einer Jahreszeit zu verbinden. „Für den Sommer“, „für den Urlaub“ oder „für ein bestimmtes Ziel“. Das Problem daran ist, dass danach oft alles wieder zusammenfällt, weil sich im Alltag selbst nichts verändert hat.
Und genau das sehe ich inzwischen auch so.
Ich will diesmal nicht einfach nur kurzfristig Gewicht verlieren. Ich möchte verstehen, wie ich dauerhaft anders leben kann, ohne ständig gegen mich selbst arbeiten zu müssen. Weniger extreme Phasen, weniger Chaos und vor allem nicht mehr dieses ständige Gefühl, entweder „streng“ zu sein oder komplett die Kontrolle zu verlieren.
Das Interessante ist, dass die Veränderungen inzwischen viel größer wirken als nur auf der Waage. Ich schlafe besser, habe über den Tag deutlich weniger Schwankungen und fühle mich insgesamt beweglicher. Auch mental ist es anders geworden. Früher habe ich ständig darüber nachgedacht, was ich essen darf, was nicht oder ob ich „heute wieder versagt habe“. Heute läuft vieles deutlich ruhiger.
Und genau dort merke ich inzwischen auch den Unterschied mit Glyck. Nicht als schnelle Lösung, sondern als Teil dieser neuen Struktur. Weniger Heißhunger, weniger dieses unruhige Gefühl zwischendurch und dadurch insgesamt deutlich stabilere Tage.
Vielleicht ist das der größte Unterschied zu früher: Ich versuche nicht mehr, mich für ein paar Wochen zu verändern. Ich versuche gerade, meinen Alltag so umzubauen, dass ich mich dauerhaft wohler fühle – im Sommer genauso wie danach.
Und genau deshalb fühlt sich „Fit und Glycklich in den Sommer“ diesmal nicht wie eine Diät an, sondern eher wie der Beginn eines Lebens, das endlich besser zu mir passt.