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Mit dem Ende der kalten Jahreszeit beginnt sofort die Pollensaison

Viele Menschen verbinden Heuschnupfen mit warmem Frühlingswetter. Tatsächlich beginnt die Pollensaison deutlich früher. Bereits im Spätwinter setzen Hasel und Erle erste relevante Pollenmengen frei. Besonders in milden Jahren kann dies schon sehr früh zu Beschwerden führen. Viele Betroffene erkennen die Symptome zunächst nicht als Allergie, sondern halten sie für eine Erkältung.

Typische Beschwerden sind häufiges Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende oder tränende Augen sowie ein Kratzen im Hals. Manche berichten auch über Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Ohne Behandlung können diese Symptome über Monate anhalten und die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.

Ein entscheidender Punkt ist der richtige Zeitpunkt der Behandlung. Antiallergische Medikamente wirken am besten, wenn sie frühzeitig eingesetzt werden. Moderne Antihistaminika wie Cetirizin oder Loratadin können die allergische Reaktion zuverlässig dämpfen. Kortisonhaltige Nasensprays wie Mometason oder Fluticason gehören zu den wirksamsten Behandlungen der allergischen Rhinitis, benötigen jedoch einige Tage bis zur vollen Wirkung.

Auch unterstützende Maßnahmen können sinnvoll sein. Nasenspülungen mit Salzlösungen helfen dabei, Pollen mechanisch zu entfernen und die Schleimhäute zu beruhigen. Augentropfen können Reizungen lindern. Wichtig ist außerdem eine regelmäßige Anwendung während der gesamten Pollensaison.

Viele Allergiker beginnen die Behandlung erst dann, wenn die Beschwerden bereits stark ausgeprägt sind. Dadurch dauert es länger, bis eine ausreichende Besserung erreicht wird. Eine frühzeitige Beratung in der Apotheke kann helfen, den optimalen Zeitpunkt für den Therapiebeginn zu bestimmen und geeignete Präparate auszuwählen.

Gerade in milden Wintern zeigt sich immer wieder: Mit dem Ende der kalten Zeit beginnt praktisch unmittelbar die Pollensaison. Wer vorbereitet ist, kommt deutlich besser durch diese Monate.