Перейти к содержимому

Husten oder akute Bronchitis – Unterschiede erkennen und schnell richtig handeln

Husten gehört zu den häufigsten Beschwerden in der Erkältungszeit und begleitet viele virale Infekte der Atemwege. Dennoch ist nicht jeder Husten gleich. Während einfacher Erkältungshusten meist Folge einer Reizung der oberen Atemwege ist und oft nach wenigen Tagen abklingt, liegt bei einer akuten Bronchitis eine Entzündung der Bronchialschleimhaut vor. Diese kann deutlich länger anhalten und belastender verlaufen.

Typisch für Erkältungshusten ist ein zunächst trockener Reizhusten, der durch Halsschmerzen, Schnupfen oder allgemeines Krankheitsgefühl begleitet wird. Mit fortschreitendem Infekt kann Schleim auftreten, insgesamt bleibt der Verlauf jedoch meist begrenzt. Eine akute Bronchitis zeigt sich dagegen häufig durch stärkeren Hustenreiz, vermehrten Auswurf, ein Druckgefühl im Brustbereich, teils auch Fieber, ausgeprägte Müdigkeit oder Atembeschwerden. Besonders bei bestehenden Atemwegserkrankungen oder geschwächtem Immunsystem sollte dies ernst genommen werden.

Für die Behandlung spielt die richtige Einschätzung eine zentrale Rolle. Trockener Husten wird häufig mit reizlindernden Präparaten behandelt, während bei produktivem Husten schleimlösende Wirkstoffe sinnvoll sind. Pflanzliche Präparate mit Thymian, Efeu, Spitzwegerich oder Myrtol können unterstützend wirken, ebenso klassische Mukolytika wie Acetylcystein oder Ambroxol. Wichtig ist dabei stets ausreichende Flüssigkeitszufuhr, da Schleim nur bei guter Hydration effektiv gelöst werden kann.

Zusätzlich helfen einfache Maßnahmen: feuchte Raumluft, körperliche Schonung, warme Getränke und das Vermeiden reizender Faktoren wie Rauch oder starke Temperaturschwankungen. Gerade in der aktuellen Infektsaison zeigt sich, dass Infekte häufiger länger dauern. Zu frühe Belastung kann den Verlauf verlängern oder eine Bronchitis verstärken.

Antibiotika sind bei akuter Bronchitis übrigens nur selten erforderlich, da meist Viren die Ursache sind. Eine ärztliche Abklärung wird wichtig, wenn hohes Fieber, Atemnot, anhaltende starke Beschwerden oder Risikofaktoren vorliegen.

Apothekenberatung kann helfen, frühzeitig die passende Therapie zu finden, Wechselwirkungen zu vermeiden und Warnzeichen richtig einzuordnen. Das verhindert unnötige Belastung und unterstützt eine schnellere Erholung.