Erkältungswelle und RSV-Saison: Warum Aufmerksamkeit weiterhin wichtig ist
Viele Menschen gehen davon aus, dass mit dem Abklingen der Wintermonate auch die Erkältungs- und Viruswelle endet. Medizinisch ist das jedoch nicht korrekt. Atemwegsinfekte, insbesondere Influenza, RSV und andere respiratorische Viren, zirkulieren oft bis ins Frühjahr hinein.
RSV – nicht nur ein Thema für Kinder
Das Respiratorische Synzytialvirus betrifft vor allem Säuglinge und Kleinkinder, kann aber auch bei älteren Menschen und immungeschwächten Patienten schwere Verläufe verursachen. Typisch sind Husten, Atemnot, Fieber und Trinkschwäche bei Kindern. Gerade bei wiederkehrenden Infekten ist Aufmerksamkeit geboten.
Influenzaviren unterscheiden sich deutlich von klassischen Erkältungsviren. Plötzlicher Krankheitsbeginn, hohes Fieber, ausgeprägte Müdigkeit und Gliederschmerzen sind typisch. Auch nach der akuten Phase können Erschöpfung und Reizhusten lange anhalten.
Viele Komplikationen entstehen, wenn Symptome zu spät ernst genommen oder falsch behandelt werden. Eine frühzeitige symptomorientierte Therapie kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und das Risiko für Folgeerkrankungen reduzieren.
Rolle der Apotheke
Apotheken übernehmen eine wichtige Lotsenfunktion:
– Einschätzung von Symptomen
– Empfehlung geeigneter Arzneimittel
– Hinweis auf Warnzeichen
– Beratung zur Prävention und Stärkung der Schleimhäute
Apothekerin Arlett Düker:
„Gerade gegen Ende der Saison wird häufig unterschätzt, wie aktiv Viren noch sind. Eine frühzeitige, richtige Unterstützung ist entscheidend.“
➡️ In unserem Blog beleuchten wir regelmäßig Atemwegsinfekte, Wirkstoffe, Unterschiede zwischen Virusarten und sinnvolle Maßnahmen zur Unterstützung.