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W WIE WARFARIN

Kurzdefinition
Warfarin ist ein gerinnungshemmender Wirkstoff aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten. Er wird eingesetzt, um die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern.

Was macht Warfarin im Körper?
Warfarin hemmt die Wirkung von Vitamin K in der Leber. Dadurch werden bestimmte Gerinnungsfaktoren nicht vollständig aktiviert – das Blut gerinnt langsamer. Die Wirkung setzt verzögert ein und erfordert regelmäßige Laborkontrollen.

Typische Einsatzgebiete
– Vorhofflimmern
– künstliche Herzklappen
– Thrombose- und Embolieprophylaxe

Grenzen, Risiken und Irrtümer
Die Dosierung ist individuell und empfindlich gegenüber Ernährung (Vitamin-K-Zufuhr) sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Irrtum: „Blutverdünner“ mache das Blut dünn – tatsächlich wird die Gerinnungsfähigkeit beeinflusst, nicht die Viskosität.

Apotheker-Einordnung
Warfarin ist wirksam, aber anspruchsvoll in der Anwendung. Konsequente Kontrolle und Aufklärung sind entscheidend, um Blutungsrisiken zu vermeiden.