T WIE TESTOSTERON
Kurzdefinition
Testosteron ist ein körpereigenes Steroidhormon aus der Gruppe der Androgene. Es wird überwiegend in den Hoden, in geringeren Mengen auch in den Nebennieren und bei Frauen in den Eierstöcken gebildet.
Was macht Testosteron im Körper?
Testosteron beeinflusst Muskelaufbau, Knochenstabilität, Libido, Stimmung und zahlreiche Stoffwechselprozesse. Es spielt außerdem eine wichtige Rolle in der Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale.
Typische Einsatzgebiete
– Behandlung eines medizinisch gesicherten Testosteronmangels
– bestimmte hormonelle Therapien unter ärztlicher Kontrolle
Grenzen, Risiken und Irrtümer
Eine unkritische Substitution ohne diagnostizierten Mangel kann Herz-Kreislauf-Risiken, Stoffwechselprobleme und hormonelle Dysbalancen fördern.
Irrtum: Testosteronpräparate seien harmlos leistungssteigernd – tatsächlich handelt es sich um einen stark wirksamen Hormoneingriff.
Apotheker-Einordnung
Testosteron ist kein Lifestyle-Wirkstoff. Eine Therapie gehört immer in ärztliche Hände und basiert auf klarer Diagnostik. Selbstmedikation oder Internetpräparate sind riskant.