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S WIE SALICYLSÄURE

Kurzdefinition
Salicylsäure ist eine organische Säure aus der Gruppe der Salicylate. Sie kommt ursprünglich in Pflanzen vor und wird heute meist synthetisch hergestellt. In der Medizin wird sie vor allem äußerlich angewendet.

Was macht Salicylsäure im Körper?
Salicylsäure wirkt keratolytisch – sie löst verhornte Hautzellen und fördert die Abschuppung. Zusätzlich hat sie leicht entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften.

Typische Einsatzgebiete
– Aknebehandlung
– Hühneraugen und Hornhaut
– Schuppenflechte und andere Verhornungsstörungen
– Bestandteil dermatologischer Peelings

Grenzen, Risiken und Irrtümer
Zu hohe Konzentrationen oder großflächige Anwendung können Hautreizungen verursachen.
Irrtum: Viel hilft viel – gerade bei empfindlicher Haut kann eine zu aggressive Anwendung die Hautbarriere eher verschlechtern.

Apotheker-Einordnung
Salicylsäure ist ein bewährter dermatologischer Wirkstoff. Entscheidend sind die richtige Konzentration und eine zum Hauttyp passende Anwendung – sonst wird aus Pflege schnell Reizung.