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Q WIE QUERCETIN

Kurzdefinition

Quercetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Flavonoide. Er kommt natürlicherweise unter anderem in Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Kapern und grünem Tee vor.

Was macht Quercetin im Körper?
Quercetin wirkt antioxidativ, das heißt, es kann freie Radikale abfangen und Zellstrukturen vor oxidativem Stress schützen. Zudem werden entzündungshemmende Effekte diskutiert, ebenso ein Einfluss auf Immunreaktionen.

Typische Einsatzgebiete
– Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung
– Gegenstand von Forschung zu Entzündungsprozessen und Allergien
– gelegentlich als Nahrungsergänzung beworben

Grenzen, Risiken und Irrtümer
Die gesundheitlichen Effekte isolierter Quercetin-Supplemente sind wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
Irrtum: Einzelne sekundäre Pflanzenstoffe in hoher Dosierung seien automatisch gesund. Der Nutzen entsteht meist im Zusammenspiel vieler Pflanzenstoffe in der Ernährung.

Apotheker-Einordnung
Quercetin ist ein gutes Beispiel dafür, dass Ernährung komplexer ist als einzelne isolierte Substanzen. Obst, Gemüse und pflanzliche Vielfalt liefern meist mehr Nutzen als hochdosierte Einzelpräparate.