P WIE PARACETAMOL
Kurzdefinition
Paracetamol ist ein schmerzstillender und fiebersenkender Wirkstoff. Im Gegensatz zu klassischen NSAR wirkt er kaum entzündungshemmend.
Was macht Paracetamol im Körper?
Der Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt. Vermutlich beeinflusst Paracetamol die Prostaglandinbildung vor allem im zentralen Nervensystem und senkt dadurch Schmerzempfinden und Körpertemperatur.
Typische Einsatzgebiete
– Kopf-, Zahn- und Gliederschmerzen
– Fieber
– Schmerztherapie bei Kindern (in altersgerechter Dosierung)
– Alternative bei Unverträglichkeit anderer Schmerzmittel
Grenzen, Risiken und Irrtümer
Eine Überdosierung kann schwere Leberschäden verursachen – das ist die wichtigste Einschränkung.
Irrtum: Weil Paracetamol gut verträglich ist, sei es ungefährlich. Gerade die vermeintliche Harmlosigkeit führt häufiger zu falscher Dosierung.
Apotheker-Einordnung
Paracetamol ist ein bewährter Wirkstoff, wenn die Dosierung stimmt. Besonders bei Kombination mit Alkohol oder anderen leberbelastenden Faktoren sollte Vorsicht gelten.