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F WIE FOLSÄURE

Kurzdefinition
Folsäure ist die synthetische Form von Folat, einem wasserlöslichen Vitamin aus dem B-Komplex. Folate sind essenziell für Zellteilung und Blutbildung.

Was macht Folsäure im Körper?
Folat ist an der DNA-Synthese beteiligt und damit unverzichtbar für die Bildung neuer Zellen. Besonders wichtig ist der Wirkstoff für die Blutbildung und die Entwicklung des Nervensystems beim ungeborenen Kind.

Typische Einsatzgebiete
– Kinderwunsch und Schwangerschaft
– Behandlung von Folsäuremangel
– unterstützend bei bestimmten Blutarmutformen
– bei erhöhtem Bedarf durch Medikamente oder Erkrankungen

Grenzen, Risiken und Irrtümer
Eine zu hohe Folsäurezufuhr kann einen Vitamin-B12-Mangel verschleiern.
Nicht jeder Mensch kann Folsäure gleich gut verwerten – hier spielt der individuelle Stoffwechsel eine Rolle.
Irrtum: „Viel hilft viel.“ Der Bedarf ist klar definiert und sollte nicht dauerhaft überschritten werden.

Apotheker-Einordnung
Folsäure ist ein essenzieller Wirkstoff mit klaren Einsatzgebieten. Entscheidend ist die richtige Dosierung und die Frage, ob tatsächlich ein Mehrbedarf besteht – besonders außerhalb von Schwangerschaft und Kinderwunsch.