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C WIE COFFEIN

Kurzdefinition
Coffein ist ein natürlich vorkommender Pflanzenstoff, der zu den Methylxanthinen gehört. Er findet sich unter anderem in Kaffee, Tee, Kakao und Guarana.

Was macht Coffein im Körper?
Coffein blockiert im Gehirn die Adenosin-Rezeptoren. Adenosin ist ein Botenstoff, der Müdigkeit signalisiert. Wird seine Wirkung gehemmt, steigt die Wachheit, die Konzentrationsfähigkeit nimmt kurzfristig zu und das subjektive Müdigkeitsgefühl sinkt. Zusätzlich regt Coffein Herz und Kreislauf leicht an.

Typische Einsatzgebiete
– Steigerung von Wachheit und Aufmerksamkeit
– kurzfristige Leistungssteigerung
– unterstützend bei Spannungskopfschmerzen (in Kombination mit anderen Wirkstoffen)

Grenzen, Risiken und Irrtümer
Zu hohe Coffeinmengen können Unruhe, Zittern, Herzklopfen, Magenprobleme und Schlafstörungen verursachen.
Die individuelle Verträglichkeit ist sehr unterschiedlich.
Ein häufiger Irrtum: Coffein „gibt Energie“. Tatsächlich wird keine Energie erzeugt – das Müdigkeitssignal wird lediglich überdeckt.

Apotheker-Einordnung
Coffein ist ein wirksamer, aber oft unterschätzter Wirkstoff. In moderaten Mengen kann er sinnvoll sein, als Dauerlösung gegen Erschöpfung oder Schlafmangel ist er ungeeignet. Besonders am Nachmittag oder Abend wirkt er häufig länger, als vielen bewusst ist.