M WIE MAGNESIUM
Kurzdefinition
Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff und an mehreren hundert enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt. Besonders wichtig ist er für Muskeln, Nerven und den Energiestoffwechsel.
Was macht Magnesium im Körper?
Magnesium stabilisiert Zellmembranen, beeinflusst die Reizübertragung zwischen Nerven und Muskeln und wirkt als natürlicher Gegenspieler von Calcium. Es spielt außerdem eine Rolle bei der Eiweißsynthese, im Herzrhythmus und bei der Energieproduktion der Zellen.
Typische Einsatzgebiete
– Behandlung eines nachgewiesenen Magnesiummangels
– Muskelkrämpfe (bei entsprechendem Defizit)
– erhöhter Bedarf z. B. durch Sport, Schwangerschaft oder bestimmte Medikamente
Grenzen, Risiken und Irrtümer
Zu hohe Magnesiumzufuhr kann Durchfall verursachen.
Ein häufiger Irrtum: Magnesium helfe gegen jede Art von Muskelkrampf – tatsächlich ist nicht jeder Krampf auf Magnesiummangel zurückzuführen.
Apotheker-Einordnung
Magnesium ist sinnvoll bei echtem Mangel oder erhöhtem Bedarf. Pauschale Dauer-Supplementierung ohne Anlass bringt meist keinen Vorteil.